Darmprobleme

Wodurch entstehen Darmprobleme?

Die Entstehung von Darmproblemen kann vielfältige Ursachen haben. Zum einen werden oft Stress, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung als Grund für Darmprobleme angesehen. Zum anderen können auch einige Krankheiten und auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten Darmprobleme verursachen. Zu den Krankheiten, die Darmprobleme als häufige Symptome zeigen gehören unter anderem Morbus Crohn, Darm- und Dickdarmentzündungen, Colitis Ulcerosa und Darmkrebs. Auch für das sogenannte Reizdarmsyndrom, eine unspezifische Überempfindlichkeit des Darms, sind Darmprobleme typisch. Ähnliches gilt auch für Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie beispielsweise eine Laktose,- Glukose- oder Histaminintoleranz oder Zöliakie, eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten, einem Klebereiweiß das Bestandteil der meisten Getreidesorten ist. Die Darmprobleme entstehen hier durch eine langfristige Schädigung des Darms durch die speziellen Stoffe. Typische Darmprobleme einer Nahrungsmittelintoleranz sind Durchfall, Übelkeit oder Schmerzen.

Wie äußern sich Darmprobleme?

Darmprobleme äußern sich oft durch Schmerzen im Magendarm- Bereich, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen oder allgemeines Unwohlsein. Häufig auftretende Symptome von Darmproblemen sind auch Appetitlosigkeit, Müdigkeit oder gerade auch bei Kindern eine Wachstumsverzögerung.

Wie werden Ursachen vorhandener Darmprobleme diagnostiziert?

Die Ursachen von Darmproblemen können auf verschiedenen Weisen diagnostiziert werden. Es gibt die Möglichkeit, eine Biopsie des Darms vorzunehmen. Dabei wird den Darmproblemen auf den Grund gegangen, indem der Darm von einem Arzt untersucht wird und gegebenenfalls eine Probe des Gewebes entnommen und im Labor untersucht wird. Auch ein Blutbild und die genaue Untersuchung des Bluts auf verschiedenen Faktoren hin ist sinnvoll, sowie auch eine Untersuchung des Stuhl bei Darmproblemen oft richtungsweisend ist.

Wie werden Darmprobleme behandelt?

Bei Darmproblemen muss zunächst der Grund für die Entstehung herausgefunden werden, damit die Therapie an diesen angeglichen werden kann.